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Die Elektro-Tixi-Taxis bewähren sich


Vor einem Jahr schenkten die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) dem Fahrdienst TIXI Zürich die weltweit ersten rollstuhlgängigen Elektroautos. Nach einer Einführungsphase und Schulung der Fahrer mit Hilfe der EKZ überzeugen die Wagen die Gäste und Fahrer des Fahrdienstes. Die Energiekosten sind fast nur halb so hoch wie für benzinbetriebene Fahrzeuge. Damit kann TIXI Kosten sparen und ökologisch unterwegs sein.

Im April 2013 übergaben die EKZ dem Fahrdienst TIXI zwei rollstuhlgängige Elektroautos. Damit ermöglichten sie TIXI den Einstieg in die Elektromobilität. Nach einer Einfüh-rungsphase, bei der die Wagen besser auf ihren Einsatz abgestimmt wurden und einer speziellen Schulung der Fahrer für eine energieeffiziente Fahrweise, sind die beiden Elektroautos jetzt regelmässig im Einsatz und decken einen Teil der kurzen Transportfahrten ab. Dadurch kann TIXI Kosten sparen und gleichzeitig den CO2-Ausstoss reduzieren. Denn die Stromkosten machen nur etwa die Hälfte des Betrags aus, den entsprechende benzinbetriebene Modelle verbrauchen würden.

Die Gäste sind begeistert vom Fahrkomfort
«Der Einsatz von Elektroautos für einen Behindertenfahrdienst wie den unsrigen ist weltweit einzigartig. Darauf sind wir sehr stolz», meint Christian Roth, Geschäftsleiter von TIXI Zürich. «Wir freuen uns auch, dass die leisen Elektro-autos bei den Gästen und Fahrern sehr gut ankommen.»

Die Elektrofahrzeuge werden im Sommer für ca. 100 km und im Winter bei sehr kalten Temperaturen für ca. 60 km pro Tag eingesetzt. Danach müssen sie einige Stunden aufgeladen werden. Das muss gut organisiert und eingeplant werden.

Schulung für eine energieeffiziente Fahrweise
An die Tatsache, dass die Reichweite der Wagen im Winter um einiges geringer ist als im Sommer, mussten sich die TIXI Fahrer gewöhnen und ihre Fahrten etwas anders planen. Im Winter wird die Elektroenergie auch für das Heizen des Fahrzeuginnenraums genutzt, was beim Aus- und Einladen von Gästen mit Rollstühlen zu grossem Energieverbrauch führen kann, ohne dass das Auto fährt.

In diesem Frühjahr fand darum mit Hilfe der EKZ und Re-nault eine Schulung für rund 24 TIXI Fahrer statt, um die Besonderheiten im Umgang mit dem Elektrofahrzeug zu kennen. «Die EKZ haben im Bereich der Elektromobilität grosse Erfahrung. Wir sind froh, dass wir dadurch TIXI gut beraten können, wie zum Beispiel mit der Schulung der Fahrer, damit der Fahrdienst die Elektroautos möglichst energieeffizient und umweltschonend nutzen kann», sagt Riccardo Wahlenmayer, Mitglied der Geschäftsleitung EKZ, dazu. Der Energieverbrauch und damit die Reichweite hängen stark mit der eigenen Fahrweise zusammen. Eine Schulung für weitere Fahrer ist geplant.

Bei den Elektroautos handelt es sich um zwei Renault Kangoo Zero Emission, die so umgebaut wurden, dass sie rollstuhlgängig wurden und sich für den TIXI Fahrdienst eignen. Es zeigte sich aber, dass die nötige Rollstuhlrampe aufgrund der am Boden verstauten Batterie steiler war als bei den anderen eingesetzten Wagen. Darum wurde nachträglich eine elektrische Hilfe eingebaut, um ohne Probleme auch schwere Rollstühle hineinschieben zu können.

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