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«Das TIXI Auto ist für mich Heimat»

Das Bild zeigt TIXI Fahrer Martin Ries, wie er Fahrgast Martin Acklinut ins TIXI Auto hilft.

TIXI Fahrgast und Vielfahrer Martin Acklin ist beliebt. Seine aufmerksame, freundliche Art und sein Sprachwissen beeindrucken.

(Mit Fahrgast Martin Acklin sprach TIXI Mitarbeiter Marc Röthlisberger.)

Wer in der TIXI Zentrale arbeitet oder sich als Fahrer engagiert, dem ist der Name Martin Acklin ein Begriff. Kein Wunder, ist er doch bereits seit 2002 Mitglied in unserem Verein. Herr Acklin oder auch nur Martin: Ihn kennt man nicht nur wegen seiner langen Zugehörigkeit. Er ist einerseits ein sehr regelmässiger Fahrgast, andererseits beeindruckt er alle mit seinem aufmerksamen und freundlichen Wesen. Doch wer ist dieser sympathische Fahrgast eigentlich? Das wollte ich im Interview herausfinden.

Das Sprachtalent

Seit seiner Geburt ist Martin Acklin gelähmt. Dies hinderte ihn aber nie daran, seine Pläne umzusetzen. Er hat und hatte schon immer ein Faible für Fremdsprachen. Martin machte die altsprachliche Matur mit Griechisch und Latein. Danach studierte er Englisch. Inzwischen spricht Martin zusätzlich auch Italienisch, Französisch und, nicht zuletzt, Ungarisch. Eben dieses Ungarisch ist Martins neustes Projekt und zeigt, wie die Fäden zwischen ihm und TIXI verstrickt sind. Die ehemalige, inzwischen leider verstorbene TIXI Fahrerin Maria Caruso brachte den sprachbegeisterten 60-Jährigen nämlich auf die Idee. «Als ich mich einmal mit Maria über die Struktur der Sprache unterhielt, fragte sie mich, ob ich denn nicht Interesse hätte, Ungarisch zu lernen. Da konnte ich einfach nur ja sagen», erklärt Martin. Mittlerweile fühlt er sich wohl mit der ungarischen Sprache und feilt – zusammen mit einer Bekannten – an Wort und Satz.

Sein grosses Sprachwissen gibt er auch gerne weiter. Früher unterrichtete er als Nachhilfelehrer Englisch und Deutsch. Heute bietet er auf Anfrage Deutschkurse im Alterszentrum Hochweid in Kilchberg an.

Der Vielfahrer

Für mich galt Fahrgast Martin Acklin stets als gutes Beispiel, das zeigt, wie wichtig die Arbeit von TIXI ist. «Ohne TIXI käme ich viel weniger raus und wäre wesentlich unflexibler. Es würde nur schon finanziell nicht funktionieren», meint er auf meine Frage, was er ohne unseren Fahrdienst machen würde. Mindestens fünf Mal in der Woche ist er mit TIXI unterwegs. «Das TIXI Auto ist für mich Heimat, wie ein kleines Häuschen», ergänzt Martin etwas emotional. In der Cafeteria der Spitäler Zollikerberg und Balgrist trifft er Bekannte. Ab und zu fährt er zum Essen ins Restaurant Rosengarten oder für ein Ländlerkonzert in die Stadt. Martin ist stets in Bewegung.

Mitten im Interview werden wir unterbrochen. Ein Disponent will Martin unbedingt persönlich begrüssen. Etwas später, als wir in der TIXI Cafeteria einen Kaffee trinken, gesellen sich laufend TIXI Fahrer und Fahrerinnen zu uns. Sie freuen sich über den Besuch von Martin Acklin. Ein klares Indiz dafür, dass auch er zur TIXI Familie gehört.

Der TIXI Fan

Wenn jemand schon so lange und oft mit TIXI fährt, kennt er bestimmt auch einige Makel, nicht wahr, Martin? «Das kann ich nicht behaupten. Gefühlsmässig ist TIXI heute flexibler als früher», erwidert er. Auf die Frage, wo sich TIXI verbessern könne, meint Martin dann mit einem verschmitzten Lächeln: «Mein Wunsch wäre natürlich, dass TIXI so flexibel wie ein Taxidienst ist. Dass dies nicht so einfach funktioniert, leuchtet mir aber ein». Schliesslich folgt meine letzte Frage: Gehst du manchmal in die Ferien? «Eher nicht, ich bin sehr gerne zuhause. Ausflüge sind für mich wie Ferien. Man könnte sagen, ich mache Ferien mit TIXI»

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