Juni 2021

TIXI Zürich Benefiz Session mit Philipp Fankhauser

Am 31. Oktober findet im Herzen von Zürich, im Grossmünster, die zweite TIXI Benefiz Session statt. Mit grosser Freude kündigen wir das Konzert von Philipp Fankhauser, dem Schweizer Blueser und Songwriter an. Das wird ein wunderbar klangvoller Abend. Der Künstler verspricht auf seiner «Let Life Fllow»-Tour neue Klangerlebnisse und bleibt trotzdem seinem soulgetränkten Blues treu.

Die TIXI Benefiz Session ist eine Chance, gleich mehrere wichtige TIXI Anliegen zusammenzubringen. Unser Hauptfahrzweck sind nach wie vor die Freizeitfahrten: Wir ermöglichen Glücksmomente. Zusammen mit unseren Fahrgästen, mit Fahrerinnen und Fahrern, Spendern und einem weiteren Publikum im unvergleichlichen Grossmünster ein Konzert zu erleben, das schafft beste Voraussetzungen für Glückserfahrungen!

Gleichzeitig können wir mit der Benefiz Session unseren Fahrdienst einer weiteren Öffentlichkeit ins Bewusstsein rücken. TIXI Zürich, das ist eine starke Solidargemeinschaft aus Fahrgästen, Fahrer*innen und einer grossen Anzahl von jährlich über 10 000 Spender*innen. Viele Menschen, die uns nur vom Sehen kennen, aber die Funktionsweise von TIXI noch nie hinterfragt haben, wissen nicht, dass wir zu 2/3 durch Spenden finanziert sind und insofern von der Bereitschaft abhängig, dass es Menschen gibt, die unseren Fahrdienst finanziell unterstützen.

Last but not least soll die TIXI Benefiz Session für den Fahrdienst eine Spendensumme von netto 30 000 Franken einspielen. Mit der Baugenossenschaft Zurlinden, Zürich Albisrieden, konnten wir unseren jahrelangen Fahrzeugpartner als Presenting Sponsor gewinnen. Bis heute hat sich zudem der langjährige Lieferant von TIXI, die Kirchhoff Mobility GmbH & Co. KG, Stäfa für ein Silbersponsoring verpflichtet. Verschiedene Firmen haben den Kauf einer von sechs Logen mit 10 Tickets und eine grosszügige Spende zugesagt. Für dieses allseits gebefreudige Engagement sind wir sehr dankbar.

Jetzt suchen wir noch mindestens einen Gold- und einen Silbersponsor – dann haben wir die Kosten gedeckt und jedes verkaufte Ticket bedeutet Reinerlös – oder besser: gefahrene Kilometer für unsere Fahrgäste. Das Ziel sind 30 000 Franken. Umgerechnet sind das rund 750 Fahrten bei durchschnittlich 40 Franken Spenden, die pro Fahrt zusätzlich zu den Fahrtarifen benötigt werden. Ein Goldsponsoring kostet CHF 3700. –. Im Gegenzug bieten wir 6 Plätze in der Kategorie 1 inklusive Logopräsenz. Das Silbersponsoring von CHF 1500. – beinhaltet 4 Plätze in der Kategorie 2 inklusive Logopräsenz.

Gibt es in Deinem Umfeld Personen oder Firmen, die dafür in Frage kämen? Könntest Du Dir vorstellen, für TIXI und unsere Benefiz Session dort ein gutes Wort einzulegen?

Wer aus seinem Umfeld Personen oder Firmen auf diese Möglichkeit des sozialen Engagements ansprechen möchte, melde sich bitte direkt bei Ann Walter. Sie leitet unsere Mittelbeschaffung. Sie wird Dir Unterlagen zur Verfügung stellen oder mit Dir auf Wunsch das Vorgehen besprechen. Ein Sponsoring ist für beide Partner eine Chance: TIXI profitiert finanziell; der Sponsor profitiert von der hohen Aufmerksamkeit für den Anlass und vom grossen Wohlwollen, das TIXI entgegenbracht wird. Zusätzlich bieten wir dank unserem hohen Bekanntheitsgrad ein attraktives Umfeld für den Logoauftritt eines Sponsors. – Wer schnell entschlossen handelt, kann mit seinem Logo noch auf dem Wettbewerbstalon für die Ticketverlosung mit dabeisein im Juli-Spendenversand der in rund 40 000 Haushalte verschickt wird. Mehr Informationen findest du auf www.tixi.ch.

Wir sind gespannt, welche Resonanz wir erreichen und was das endgültige Resultat der Spendengala sein wird – wir halten Dich auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Recht auf Mobilität ist im Behindertengleichstellungsgesetz geregelt

Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde geschaffen, um die Rechte dann einzufordern, wenn diese verletzt werden und Betroffene Diskriminierung und Benachteiligung erfahren. Erst mit dem Behindertengleichstellungsgesetz, das seit 2004 in Kraft ist, können sich Menschen mit einer Einschränkung auch rechtlich wehren. Wer aufgrund einer körperlichen oder geistigen Einschränkung gewisse Dienstleistungen nicht nutzen kann, keinen Zugang zu Aus- und Weiterbildungen, einer barrierefreien Wohnung oder den öffentlichen Verkehr hat, darf seine Rechte einfordern. Die Grundlage bilden die Bundesverfassung und das Behindertengleichstellungsgesetz. Tatsächliche sowie rechtliche Benachteiligungen sollen beseitigt werden.

  1. Das Gesetz hat zum Zweck, Benachteiligungen zu verhindern, zu verringern oder zu beseitigen, denen Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind.
  2. Es setzt Rahmenbedingungen, die es Menschen mit Behinderungen erleichtern, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und insbesondere selbständig soziale Kontakte zu pflegen, sich aus- und weiterzubilden und eine Erwerbstätigkeit auszuüben.

Zugang zum öffentlichen Verkehr ist ein Grundrecht

Diverse Absätze im Behindertengleichstellungsgesetz widmen sich auch dem Zugang zu öffentlichen Anlagen, Bauten oder Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs. Wenn der Zugang für Menschen mit Einschränkungen nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist, verstossen die Akteure grundsätzlich gegen das Gesetz der Gleichstellung.

Dieses sieht vor, dass die Anpassungsfristen für den öffentlichen Verkehr nicht mehr als 20 Jahre betragen. Da das Gesetz seit 2004 in Kraft ist, müssten grundsätzlich alle Bauten, Anlagen sowie Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr bis 2024 behindertengerecht sein. Es bleiben etwas mehr als zwei Jahre. Ein Blick auf die Stadt und den Kanton Zürich zeigen immer noch Lücken bei den Haltestellen und Fahrzeugen. Es wird wohl kaum möglich sein, dass der gesamte öffentliche Verkehr bis Ende 2023 komplett barrierefrei wird.

ÖV-ergänzende Fahrdienste in der Schweiz

TIXI und andere Fahrdienste in der Schweiz füllen diese Lücke und tragen somit direkt zur Mobilität von Menschen mit Behinderung bei. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unterstützt eine Studie im Auftrag der ZHAW (Zürcher Hochschule der angewandten Wissenschaften), die untersucht, wie die Fahrdienste kantonal geregelt sind. Wichtiger dabei ist aber, dass Handlungsempfehlungen und konkrete Lösungsvorschläge erstellt werden für politische Entscheidungsträger. Wenn die Ziele der barrierefreien Haltestellen und Fahrzeuge weit verfehlt werden, stehen die Fahrdienste auch mehr in der Pflicht, dieses Defizit auszugleichen. Wenn die Ergebnisse offenlegen, dass ÖV-ergänzende Angebote ausgebaut werden sollen, dann ist das auch für uns eine Chance und gleichzeitig eine Herausforderung. Die Studie beinhaltet eine schweizweite Befragung mit Interviews in Fokusgruppen, die im Juli stattfinden werden. Die Studie dauert bis Ende 2022. Dann werden auch die Resultate präsentiert.

Studie ZHAW: ÖV-ergänzende Fahrdienste in der Schweiz

 

Wandel in der Mobilität – eine komplexe Herausforderung (Teil 1)

Im Leben gilt es ständig Dinge gegeneinander abzuwägen. Grosse Schritte im Leben sind selten «Ja oder Nein»-Entscheidungen, sondern ein Abwägen von Pro und Kontra. Eine gute Balance zu finden ist die wahre Kunst.

Bei einem hochkomplexen Thema wie der Mobilität sieht das nicht anders aus. Die bevorstehenden Veränderungen im Bereich elektrifizierter Fahrzeuge bringt nämlich nicht nur Segen mit sich, sondern stellt die Hersteller vor riesige Herausforderungen.

Jobs in Gefahr
Nehmen wir als Beispiel die deutsche Autoindustrie. Diese steckt in einem Dilemma. Sie muss sich von Diesel und Benzin lösen, dem Klima zuliebe bzw. den globalen Auswirkungen, die die Klimaveränderung nach sich zieht. Gleichzeitig steckt im Verbrennungsmotor nicht nur ein Grossteil ihres Know-how, sondern auch die meisten ihrer Beschäftigten sind auf die Herstellung von Benzin- und Dieselautos spezialisiert. Das Münchner Ifo-Institut hat untersucht, wie sich die Umstellung auf Elektromobilität auf die Beschäftigung in Deutschland auswirkt. Das Ergebnis: Ein Drittel der Jobs in der Autobranche steht schon bald «zur Disposition». In Zahlen ausgedrückt heisst das, dass bis 2025 178 000 Arbeitsplätze bedroht sind. Rechnet man die Menschen weg, die in diesem Zeitraum in Pension gehen, sind es immerhin noch über 100 000 Menschen, deren Arbeitsplätze durch den Wandel der Autobranche in Gefahr sind. Die Berechnungen der Ifo-Studie basieren auf den Regulierungsvorgaben der EU zu den Flottengrenzwerten. Diese sehen vor, dass der Anteil der Neuzulassungen von Elektroautos von 3,5 Prozent im Jahr 2019 auf 29 bis 36 Prozent im Jahr 2025 steigt.

Um diese enormen Zahlen allerdings in ein richtiges Licht zu setzen, muss eines beachtet werden: Der Wandel zur Elektromobilität ist nur ein Faktor unter mehreren, der sich auf den Arbeitsmarkt in der Autoindustrie auswirkt. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation kommt zwar zum selben Ergebnis wie das Ifo-Institut, zeigt aber, dass die Automatisierung, durch die Autohersteller und Zulieferer immer weniger Menschen für die Produktion benötigen, weitaus grössere Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahl haben wird. Im negativen Sinn!

Ergo: Es kommen wahrlich gigantische Aufgaben auf die Autoindustrie und den entsprechenden Arbeitsmarkt zu.

Wie zu Beginn des Artikels beschrieben, gilt es hier, die unterschiedlichen Interessen und Fakten abzuwägen. Sollen die entsprechenden Industriezweige so weiter machen wie die letzten Jahrzehnte? Oder sollen aufgrund der Indizien zu einem markanten Klimawandel wegen des CO2-Ausstosses mögliche Verursacher buchstäblich aus dem Verkehr gezogen werden? Dazu werden wissenschaftlich fundierte Studien betrachtet, die die Auswirkungen des Klimawandels beleuchten. Und diese zeigen häufig ein düsteres Bild für die nachkommenden Generationen auf. Aber auch der Wandel zu elektrifizierter Energie bringt massive Herausforderungen mit sich –sei es der Verlust von Arbeitsplätzen oder die problematische Gewinnung der Energie, die wir im nächsten Teil beleuchten wollen.

Die Mobilität an sich allerdings ist nicht wegzudenken. Sie bedeutet Freiheit und Selbstbestimmung. Sie ist Teil der Menschheitsgeschichte, ohne die wir heute nicht da wären, wo wir sind.

Die Menschheit hat immer wieder bewiesen, dass sie Herausforderungen meistern kann. Somit dürfen wir zuversichtlich sein, dass es auch diesmal zu vernünftigen Lösungen für alle kommt.

 

Wandel in der Mobilität – eine komplexe Herausforderung (Teil 2)

Es hört sich an wie ein Krimi. Betroffen sind wir alle, inklusive Flora und Fauna. Und das im grossen Stil.
Tatort: Erde. Tatzeit: vor 298,9 bis 323,2 Millionen Jahren. Epoche: Oberkarbon. Beschreibung des Täters: Torf, das sich im frühen Oberkarbon zu 60 bis 80 Prozent aus baumartigen Bärlapppflanzen zusammensetzte, deren Stämme kaum aus Holz bestanden, dafür aber ein sehr dickes Periderm (Borke) aufwiesen.

Der Täter hat sich bis heute massiv verändert, und er ist gefährlich. Du hast es vielleicht schon erraten. Es handelt sich um Kohle.
Doch wieso sind wir alle davon betroffen? Und was hat die Kohle mit der Mobilität zu tun? Mehr noch, was hat sie mit dem Wandel hin zur Elektromobilität zu tun?
Sehr viel, wie wir sehen werden.

Gewinnung von Energie

Die Gewinnung von Energie zum Betreiben der nötigen Batterien im Bereich Elektrofahrzeuge ist ein ungelöstes Problem für die Umwelt. In diesem Fall kann China als Beispiel herangezogen werden – aber nicht nur.

China nimmt unangefochten den Spitzenplatz ein, wenn man betrachtet, wie viele Menschen dort mit Elektrofahrzeugen unterwegs sind. Die Hälfte aller verkauften Elektrofahrzeuge weltweit werden in China abgesetzt. So weit, so gut. Doch woher nimmt China die nötige Energie, damit die Batterien alle aufgeladen werden können?

Knapp 40% der benötigten Energie bezieht China aus Kohlekraftwerken, 20% aus Kernenergie und noch einmal 40% aus erneuerbaren Energiequellen (inklusive Wasserkraftwerke).

Schauen wir bei der Kohle genauer hin.

Flözbrände Umwelt und Gesundheit in Gefahr

An vielen Orten der Welt wird Kohle im Tagebau gefördert. Dabei kommt diese mit Sauerstoff in Verbindung und kann sich von allein entzünden, ganz natürlich. Tatsächlich werden jedoch die meisten Kohlefeuer von Menschen entzündet. Sei es durch Unachtsamkeit oder illegalen Raubbau. Werden die Brände entdeckt, ist es meist zu spät. Die Flöze glühen dann schon so tief und stark, dass ein Löschen kaum oder überhaupt nicht mehr möglich ist. Alleine in China werden nach Schätzungen von Geologen der DMT Group jährlich 200 Millionen Tonnen (!) Steinkohle in brennenden Flözen sinnlos verfeuert. Dabei geht nicht nur wertvolle Energie verloren. Auch die Umwelt, und damit wir Menschen,  wird dadurch nachhaltig geschädigt. Das freigesetzte Kohlendioxyd ist etwa vier Mal so hoch wie der jährliche Ausstoss des gesamten Strassenverkehrs in Deutschland.

Und China ist bei weitem nicht das einzige Land, wo Kohle im grossen Stil gefördert wird. Es geschieht auch in Indien, Indonesien, den USA oder in Südafrika. Die Brände sind zum Teil so stark und gross, dass man sie mit Satelliten aus dem Weltall beobachten kann.

Und die Feuer brennen lange, sehr lange. In Australien brennt es im Innern des «Burning Mountain» bereits seit über 6000 Jahren.

In den USA unterhält das Federal Office of Surface Mining eine Datenbank, AMLIS, die über 150 Brandzonen auflistet. Allein in Pennsylvania sind 45 Brandzonen bekannt. Die bekannteste davon ist der Brand der Centralia Mine. Dieses Feuer brennt seit 1962 und breitet sich unter der Stadt aus. In Centralia wurde zwar in Ansätzen eine Löschung versucht, letztlich wurde die Stadt aber wegen der Brände grossteils aufgegeben. Chancenlos! Tausende Menschen verloren ihr Zuhause und mussten umgesiedelt werden.  

Pro und Contra Energiegewinnung

Nun mag man sich fragen: Ist es die Energiewende wert, so etwas wie die Flözbrände in Kauf zu nehmen? Tatsache ist, die Kohlekraftwerke sind nicht nur wegen der Umstellung auf Elektrofahrzeuge in Betrieb. Sie wurden schon lange vorher betrieben. Was wir daraus sehen ist, wie komplex sich die Situation präsentiert, und dass wir Menschen auf Energie angewiesen sind. Und der Hunger nach Energie wird immer grösser. Je mehr Menschen sich auf der Welt bewegen, desto grösser wird der Bedarf nach Energie. Und diese haben wir in der ersten Welt schliesslich nicht gepachtet. Neu kommen die Schwellenländer dazu und auch die Dritte Welt darf, allein aus geopolitischen Gründen, nicht vergessen werden.

Erneuerbare Energie ist gefragt. Die Wissenschaft forscht und entwickelt in diesem Bereich sehr viel. Doch auch sie kann nicht zaubern.  Traditionelle Energiegewinnung wird von verschiedenen Lobbyverbänden nach wie vor gestützt. Es ist nicht einfach, Althergebrachtes einfach von heute auf morgen auszutauschen. Das haben wir bereits im ersten Teil gesehen. Arbeitsplätze und Know-how gehen in grossem Umfang verloren.

Doch trotz der immensen Probleme sehen wir Licht am Horizont. Wir Menschen haben die Fähigkeit, aus der Not eine Tugend zu machen – mit Einfallsreichtum, Erfindergeist und Solidarität. Das sind wunderbare Eigenschaften, die wir in uns tragen. Mögen wir diese umsetzen. Unseren Kindern und Kindeskindern zuliebe. Damit auch sie nicht stehen bleiben. Sondern mobil in eine lebenswerte Zukunft reisen können.

Actiongeladener Fahrteamanlass an neuem Standort

Wir lüften das Geheimnis um unser jährliches Highlight. Welche Autobahn sieht in der Luftaufnahme wie ein gigantischer Kreisel aus? Innerhalb des Kreisels feilen täglich Dutzende Fahrwillige an ihren Fahrkünsten. Wer kennt den grössten Mobilitätsclub der Schweiz mit rund 1,5 Millionen Mitgliedern?

Wir freuen uns, Dich am Freitag, 6. August, ab 16 Uhr (Teilnehmer des Plauschparcours) im Trainings- und Freizeitzentrum Betzholz bei Hinwil begrüssen zu dürfen. Damit Du unbesorgt anreisen kannst, fährt ab Bahnhof Hinwil ein Shuttlebus im Viertelstundentakt.

Für die Wagemutigen unter Euch beginnt der Spass bereits ab 16 Uhr mit einem dreiteiligen Funparcours der besonderen Art. Wasserspiele, abenteuerliche Bremsmanöver und eine Achterbahn-Taxifahrt mit Hindernissen erwarten Dich. Ab 18 Uhr beginnt der offizielle Teil mit den Begrüssungsworten des Präsidenten und der Geschäftsstelle. Die Ehrung der Jubilare findet unter freiem Himmel statt. Gemeinsam lassen wir bei einem guten Essen den Abend ausklingen und geniessen das Zusammensein an einem lauen Sommerabend.

Auch dieses Jahr werden wir den Anlass mit der nötigen Vorsicht und den entsprechenden Sicherheitsmassnahmen, planen.

Die Einladung folgt in den nächsten Tagen. Bei Fragen kannst Du Dich gerne mittels E-Mail an daniel.stutz@tixi.ch melden. Sollte sich bis zum Anlass die Situation mit dem SARS-CoV-2-Virus wider Erwarten massiv verschärfen, behalten wir uns vor, den Anlass kurzfristig abzusagen.

Was ist zu beachten, wenn…

…  Du die Disposition anrufst und etwas länger, als Du es Dir gewohnt bist, warten musst, bis jemand Deinen Anruf entgegennimmt?

Die Zentrale hat im Frühling auf VoIP-Telefonie umgestellt. Bei Voice over IP (VoIP), IP-Telefonie oder Internettelefonie genannt, wird nicht mehr klassisch über einen analogen Telefonanschluss, sondern über einen Breitband-Internetanschluss telefoniert. Eine Umstellung bringt Veränderungen. Wir arbeiten daran, dass die Anruflinien 88 und 89 priorisiert eingehen, damit wir Deine Anrufe umgehend entgegennehmen können. Sollte Dein Anruf nicht wie gewohnt in kurzer Frist angenommen werden, so habe bitte im Moment noch ein wenig Geduld. Wir sind bestrebt, das hohe Level der Telefonentgegennahme schnellstmöglich wieder auf das höchste Niveau zu bringen. Vielen Dank für das Verständnis.

…  Du Abweichungen zum Fahrrapport bei der Zieladresse feststellst?

Wenn wir eine Zieladresse in der Zentrale aufnehmen, sind wir von mehreren Hinweisen abhängig. Hinweise vom Fahrgast, wie man am besten zur Zieladresse fährt, von Google Maps oder Hinweise zum Zustand oder der Behinderung des Fahrgastes. Diese Angaben können vor Ort abweichen. So kann es sein, dass die Strasse, die auf dem Fahrrapport angegeben wird, gar nicht befahren werden kann und Du in einer anderen Strasse parkieren musst, um den Fahrgast ohne grosse Umwege abzuholen. Oder der Fahrgast, der als Rollstuhlfahrer gekennzeichnet ist, erscheint gar nicht mit Rollstuhl, da sich sein physischer Zustand zwischenzeitlich verbessert hat. Auch das Telematikgerät kann sich einmal irren, indem es z.B. bereits hundert Meter vor dem Ziel darauf hinweist, dass das Ziel bereits erreicht sei. Ganz wichtig dabei ist, dass Du uns alle Abweichungen meldest. Du hilfst damit den nachfolgenden Fahrer*innen und dem Dispoteam. Bitte schreibe die Abweichungen direkt in den Fahrrapport oder melde sie uns mündlich oder per Email an: fahrschichten@tixi.ch  Vielen Dank für Deine Unterstützung.

…  Du merkst, dass Du Dich bei der Anfahrt zu einem Fahrgast verspätest?

Schweizer*Innen werden oft als etwas vorsichtig und bieder wahrgenommen. Tatsache ist aber, dass sich der einstige Bauernstaat zu einer innovativen Gesellschaft entwickelt hat. Nirgends sonst in Europa werden pro Kopf und Einwohner so viele Patente angemeldet wie in der Schweiz. Zum Vergleich: pro 1 Million Einwohner wurden 2018 in der Schweiz 955 Patente, in Deutschland 332 und in den USA 132 Patente angemeldet. Die Liste helvetischer Erfindungen ist lang, und die Geschichten dahinter sind spannend. Nicht umsonst wird mit dem Ausdruck: «Wer hats erfunden?» der Schweizer Erfindergeist gezeigt.
Mit der Pünktlichkeit verhält es sich genauso. Wer meint, nur ein «Bünzli» sei pünktlich, der irrt. Pünktlichkeit hat mit Respekt und Achtung des Gegenübers zu tun. Solltest Du   unterwegs bemerken, dass Du Dich bei der Anfahrt zum nächsten Fahrgast verspätest, dann melde Dich bitte unbedingt frühzeitig beim Dispoteam. Es kann dann den Fahrgast entsprechend informieren, damit dieser nicht in Sonne, Regen, Kälte oder Sturm verzweifelt auf Dich wartet. Du tust damit nicht nur dem entsprechenden Fahrgast einen grossen Gefallen, sondern auch Dir selbst, indem Du unnötigen Druck von Dir nimmst. Herzlichen Dank fürs Beachten.

Veranstaltungen

TIXI Stamm Dübendorf

… am 29. Juli ab 18.00 Uhr im Restaurant Hecht in Dübendorf.

Anlässe

Fahrteamanlass:
Freitag, 6. August, ab 18 Uhr

Benefiz-Session
Sonntag, 31. Oktober, 17 Uhr

Veränderungen im Fahrteam

Herzlich willkommen

Monica Oesch

Adieu und vielen Dank

Peter Hungerbühler
Bruno Holzer
Richard Gujer
Willimax Keller

 

TIXI Zürich
Fahrdienst für Menschen
mit Behinderung
Mühlezelgstrasse 15
8047 Zürich

Redaktion: Simone Okoye & Daniel Stutz
Anregungen, Fragen und Kritik an simone.okoye@tixi.ch
Tel. 044 404 13 80

Fahrerlinie 044 404 13 88
Fahrzeuglinie 044 404 13 89
Fahreinsätze fahrschichten@tixi.ch
Fahrteam Koordination Daniel Stutz
Internet www.tixi.ch
Intern Benutzername TIXI
Kennwort Fahrdienst